SOCIAL MEDIA STRATEGIE
Part 1
Warum eine Social Media Strategie?
Social Media ist für Unternehmen längst kein Zusatzkanal mehr. Vielleicht postest du regelmäßig, probierst neue Formate aus und bleibst aktiv und trotzdem bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück.
Das liegt selten an fehlendem Einsatz. Häufig fehlt eine klare Social Media Strategie. Aktiv zu sein bedeutet nicht automatisch, strategisch zu handeln. Wenn Inhalte ohne übergeordneten Plan entstehen, wirken sie zwar kurzfristig sichtbar, zahlen aber nicht auf ein langfristiges Ziel ein.
Eine fundierte Strategie hilft dir dabei, Social Media Marketing bewusst zu steuern. Sie verbindet Ziele, Zielgruppe und Inhalte zu einem klaren System. Genau darin liegt der Unterschied zwischen reinem Posten und nachhaltigem Wachstum.
Social Media Strategie: Der strategische Sweetspot
Eine funktionierende Social Media Strategie entsteht im Schnittpunkt von drei Bereichen: deinen Unternehmenszielen, deiner Zielgruppe und deinem Content. Diesen Bereich kannst du dir als strategischen Sweetspot vorstellen: Dort, wo alles ineinandergreift.
Deine Unternehmensziele geben die Richtung vor. Deine Zielgruppe bestimmt, wie du kommunizierst. Dein Content verbindet beides und macht deine Strategie sichtbar. Vernachlässigst du einen dieser Bereiche, verliert deine gesamte Kommunikation an Wirkung.
Viele Unternehmen starten direkt mit der Content-Produktion. Es wird gepostet, weil man „aktiv bleiben muss“. Doch bevor du Inhalte erstellst, solltest du dir bewusst machen, welchen Zweck dein Content erfüllen soll. Hier setzt strategisches Arbeiten an und hört Aktionismus auf.
Unternehmensziele als Fundament jeder Strategie
Am Anfang jeder Social Media Strategie steht eine einfache, aber entscheidende Frage: Was soll Social Media konkret für dein Unternehmen leisten?
Ohne klar definierte Ziele kannst du weder sinnvoll planen noch auswerten. Typische Beispiele für strategische Ziele sind:
Markenbekanntheit aufbauen und Vertrauen stärken
Traffic generieren, etwa zur Website oder zu Angeboten
Abverkauf fördern und konkrete Handlungen auslösen
Diese Punkte sind keine festen Vorgaben, sondern Beispiele. Deine Ziele können – und sollten – individuell sein. Wichtig ist, dass du sie klar formulierst, priorisierst und messbar machst.
Je nachdem, welches Ziel im Fokus steht, verändert sich deine gesamte Content-Strategie. Wenn du dir darüber nicht im Klaren bist, entsteht schnell Content ohne Richtung. Klare Ziele helfen dir dabei, jede Maßnahme bewusst einzuordnen – von der Plattformwahl bis zur Themenplanung.
Zielgruppenanalyse: Wen willst du wirklich erreichen?
Genauso wichtig wie deine Ziele ist das Verständnis deiner Zielgruppe. Viele Unternehmen arbeiten mit groben Annahmen. Für eine funktionierende Strategie brauchst du jedoch ein präziseres Bild.
Hier kommen Personas ins Spiel. Du erstellst etwa drei repräsentative Profile, die typische Merkmale, Bedürfnisse und Erwartungen deiner Zielgruppe abbilden. Diese Personas helfen dir, Inhalte für konkrete Menschen zu entwickeln – nicht für eine anonyme Masse.
Ein entscheidender Punkt bei der Content-Erstellung:
Du kannst nicht alle Personas mit einem einzigen Beitrag ansprechen.
Wenn du ein Reel, einen Post oder ein Video planst, solltest du dich bewusst für eine Persona entscheiden. Frage dich: Für wen ist dieser Inhalt gedacht? Sobald du versuchst, alle gleichzeitig anzusprechen, wird dein Content unscharf und verliert an Wirkung.
Ergänzend dazu lohnt sich eine Konkurrenzanalyse. Beobachte, wie Mitbewerber kommunizieren, welche Inhalte funktionieren und wo noch Potenziale liegen. Ziel ist nicht, andere zu kopieren, sondern deine eigene Position besser zu verstehen.
Je genauer du deine Zielgruppe kennst, desto relevanter wird dein Content. Und Relevanz ist die Grundlage für Aufmerksamkeit und langfristige Kundenbindung.
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